Victoria Fleury

Victoria Fleury

Universität Zürich (März–September 2021)

Dissertation: Les reproductions d’après Claude Monet : un miroir du succès ?

Vita

Victoria Fleury ist Doktorandin im Doktoratsprogramm 'Mediengeschichte der Künste' an der Universität Zürich. Sie schloss ihren Master in Kunstgeschichte und Geschichte mit einer Arbeit über die Skizzenbücher von Claude Monet ab. Neben dem Studium arbeitete sie als Lehr- und Forschungsassistentin am Lehrstuhl für Geschichte der bildenden Kunst an der Universität Zürich und kuratierte als Sammlungsassistentin Ausstellungen für das Museum für Gegenwartskunst Kunst(Zeug)Haus in der Schweiz. Nach einem Aufenthalt in Los Angeles von 2019 bis 2020 erhielt sie ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) für einen Forschungsaufenthalt am Deutsches Forum für Kunstgeschichte in Paris im Jahr 2021.

Forschungsschwerpunkt

In ihrer Dissertation wird die Rolle von grafischen Reproduktionen in der Rezeption von Claude Monets Kunstwerken am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts untersucht. Hauptziel dieser Forschung ist es, unser Verständnis des Einflusses grafischer Reproduktionen, wie Zeichnungen, Stiche oder Fotografien, auf die internationale Verbreitung des Impressionismus und die Entstehung eines Künstlerbildes zu verbessern. Die Arbeit diskutiert den gesamten Reproduktionsprozess, von den Reproduktionsmethoden bis hin zu den verschiedenen Akteuren, die die Reproduktionen erstellten, tauschten und veröffentlichten (oft in Verbindung mit den Marketing- und Verkaufszielen der Kunsthändler). Darüber hinaus wird untersucht, wie die originalen Kunstwerke durch diese Prozesse transformiert oder übersetzt wurden. Als Teil dieser Forschung wird ein Katalog der Reproduktionen von Monets Werken zusammengestellt.

Kontakt

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