Stipendien

Stipendien

Das umfangeiche Stipendienprogramm des DFK Paris ermöglicht es internationalen Kunsthistoriker/-innen in der Qualifikationsphase, eigene frankreichbezogene Forschungen im Gastland durchzuführen und im Kreis der am DFK tätigen Wissenschaftler/-innen zu diskutieren.

Um auf die hohe Nachfrage von Archiv- und Recherchestipendien zu reagieren, bietet das DFK Paris unterschiedliche Programme an – es werden sowohl Jahresstipendien als auch flexible Forschungsstipendien mit einer Dauer von drei Monaten vergeben. 

 

Jahresstipendien

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris vergibt jährlich mehrere Stipendien mit einer Laufzeit von 12 Monaten (September bis August des darauffolgenden Jahres) an engagierte Kunsthistoriker/-innen in der Qualifikationsphase.
Die Stipendien richten sich hauptsächlich an Doktorand/-innen und Postdoktorand/-innen, deren Forschungsarbeiten einen Bezug zu einem jährlich wechselnden übergreifenden Jahresthema aufweisen. 
Die Ausschreibung ist international. Die Auswahl erfolgt durch das DFK Paris.

Mit seinen jeweiligen Jahresthemen knüpft das Institut gezielt an aktuelle Diskussionen der Disziplin an und bindet die Stipendiat/-innen in ein vielseitiges Studienprogramm ein. Verschiedene
Arbeitsformate – wie Vorträge, Workshops, Lektürekurse, Exkursionen, Studientage und der abschließende Jahreskongress – kommen dabei den individuellen Forschungsprojekten zugute und befördern gleichzeitig
die Vernetzung mit den längerfristigen Forschungsprojekten am Institut. Ausgewiesene Expert/-innen betreuen die Stipendiat/-innen während der gesamten Förderdauer bei ihrer Forschung.

Der Umfang der Förderung beträgt in der Regel monatlich 1.750 Euro (zuzüglich eines monatlichen pauschalen Sachkostenzuschusses von 250 Euro sowie ggf. einer Kinderzulage).
Das Stipendium beinhaltet ebenfalls einen Arbeitsplatz am DFK Paris sowie die Nutzung der Ressourcen des Instituts. Ihr Antrag mit einer Projektbeschreibung und einem Überblick der Quellenlage (ca. 5 Seiten, zzgl. eines detaillierten Arbeits-/Zeitplans) sowie einem CV und einem Empfehlungsschreiben ist bis zum in der Ausschreibung angegebenen Datum in einem einzelnen PDFDokument einzusenden.

Die Bewerbungsunterlagen sind zu richten an: stipendien@dfk-paris.org.

Weitere Informationen zum aktuellen Jahresthema finden Sie hier.

 

Forschungsstipendien (3 Monate)

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte bietet flexible dreimonatige Stipendien für Forschungsvorhaben an, die aufgrund ihrer Quellen- bzw. Literaturlage einen Aufenthalt in Frankreich erfordern. Die Förderung richtet sich an Doktorand/-innen und Postdoktorand/-innen der Kunstgeschichte und benachbarter Disziplinen. Wünschenswert ist auch eine inhaltliche Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten des DFK Paris. Die Ausschreibung ist für internationale Bewerber/-innen geöffnet. 

Der Umfang der Förderung beträgt ab dem 1.9.2022 in der Regel 1.750 Euro pro Monat (zuzüglich eines monatlichen pauschalen Sachkostenzuschusses von 250 Euro sowie ggf. einer Kinderzulage). Diese beinhaltet einen Arbeitsplatz, die Nutzung der institutsinternen Ressourcen sowie fachliche und strukturelle Beratung. Personen mit ständigem Wohnsitz in Paris und der Île de France sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Für die Bewerbung ist ein Anschreiben, ein Empfehlungsschreiben einer lehrenden bzw. betreuenden Person sowie eine Projektbeschreibung erforderlich, die auch die Quellenlage darlegt (ca. 3 Seiten, zzgl. eines detaillierten Arbeits-/Zeitplans). Zusammen mit einem CV ist der Antrag bis mindestens drei Monate vor Beginn des beabsichtigten Aufenthaltes in einem einzelnen PDF-Dokument einzusenden. Die Auswahlkommission kommt dreimal im Jahr zusammen.

Bewerbungen können jeweils bis zum 15. Januar, 15. Mai und 15. September eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen sind zu richten an:

stipendien@dfk-paris.org

 

Forschungsstipendium DFK Paris | INHA

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) und das Institut national d’histoire de l’art (INHA) vergeben gemeinsam ein einjähriges Stipendium für ein Forschungsvorhaben zum Kunstmarkt in Frankreich während der deutschen Besatzungszeit.

Das Stipendium richtet sich an Wissenschaftler/-innen der Kunstgeschichte aus Frankreich, Deutschland und dem internationalen Ausland, die am Anfang ihrer Karriere stehen (Doktorand/-innen und Postdoktorand/-innen) und ein Forschungsprojekt zum Kunstmarkt in Frankreich zwischen 1940 und 1944 verfolgen. Bedingung ist, dass die/ der ausgewählte Kandidat/-in während des Förderzeitraums im engen Kontakt und Austausch mit den beiden Instituten steht und sich überwiegend in Paris aufhält.

Die Stipendiat/-innen forschen jeweils sechs Monate am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) und am Institut National d’Histoire de l’Art (INHA). Ziel der Förderung ist es, wissenschaftliche Arbeiten auf dem genannten Gebiet zu unterstützen, sowie die/den ausgewählten Stipendiat/-innen ein anregendes Arbeitsumfeld zu bieten, das ihnen den Zugang zu den Archiven und den Austausch mit internationalen Expert/-innen erleichtern soll.
Der Umfang des Stipendiums beträgt ab dem 1.9.2022 monatlich 1.750 Euro (zuzüglich eines monatlichen pauschalen Sachkostenzuschusses von 250 Euro sowie ggf. einer Kinderzulage) für die Dauer von 12 Monaten (September bis August des darauffolgenden Jahres). Die/der ausgewählte Kandidat/-in wird jeweils für sechs Monate am DFK Paris und am INHA als Wissenschaftler/-in gefördert. Das Stipendium beinhaltet ferner die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes sowie die Nutzung der infrastrukturellen Ressourcen beider Institute.

Die Auswahlkommission tagt einmal jährlich (in der Regel im Frühjahr), um den/ die Kandidat/-in zu bestimmten.

 

 

Paris × Rome Fellowship

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris und die Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte vergeben jährlich ein gemeinsames sechsmonatiges Forschungsstipendium.Die Förderung erlaubt es, jeweils drei Monate in Archiven oder Bibliotheksfonds in Paris und Rom zu recherchieren, sich mit den Wissenschaftler/-innen an den Instituten auszutauschen und sich mit transnationalen Perspektiven der Kunstgeschichte in Frankreich und Italien auseinandersetzen.

Das Paris x Rome Fellowship ist in die Forschungsschwerpunkte der beiden Institute eingebettet. An der Bibliotheca Hertziana dockt das Fellowship an die Initiative »Rome Contemporary« und ihre Forschungsgruppe an, die die Kunst der Moderne und Gegenwart in Rom untersucht, und am DFK Paris an die Forschungsfelder Transkulturalität und Mobilität sowie Institutionen- und Wissenschaftsgeschichte.

Praedocs und Postdocs der Kunstgeschichte und benachbarter Disziplinen werden eingeladen, sich auf das Paris × Rome Fellowship zu bewerben. Es umfasst die Erstattung der Reisekosten, einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten ab dem 1.9.2022 in Höhe von mind. 1.750 Euro pro Monat (zuzüglich eines monatlichen pauschalen Sachkostenzuschusses von 250 Euro sowie ggf. einer Kinderzulage), die Nutzung der Ressourcen sowie die Integration in die Forschungsinitiativen der Institute. Die Bewerbung, die einen Lebenslauf und eine Projektbeschreibung zu beinhalten hat, kann in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache verfasst werden. Gute französische und italienische Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt. Bedingung ist, dass die/der ausgewählte Kandidat/-in während des Förderzeitraums im engen Kontakt und Austausch mit den beiden Instituten steht und sich überwiegend in Paris bzw. Rom aufhält.

Für weitere Informationen und die detaillierten Bewerbungsmodalitäten konsultieren Sie bitte nebenstehendes Dokument.

 

 

Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen

Die Max Weber Stiftung (MWS) vergibt einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte, sich in der Qualifizierungsphase befindende Forschende aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben in mindestens zwei und bis zu drei Gastländern der Institute und Außenstellen der MWS (bitte beachten Sie den aktuellen Hinweis weiter unten) bzw. dem Richard Koebner Minerva Center for German History durch. Die Aufenthalte (maximal ein Monat pro Gastland, auch ein kürzerer Aufenthalt ist möglich) dienen der Recherche insbesondere in Bibliotheken oder Archiven.

Es wird erwartet, dass transnationale oder transregionale Studien entstehen, die der Forschung neue und originelle Impulse verleihen. Die Forschungsaufenthalte sollen innerhalb von 12, maximal aber
innerhalb von 24 Monaten absolviert werden.

Länder und Regionen:

Ägypten, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Japan, Libanon, Litauen, Polen, Singapur, Tschechische Republik, Türkei, USA

Bei der Reiseplanung sind die kontinuierlich aktualisierten Informationen der Behörden, insbesondere des Robert-Koch-Instituts sowie die jeweiligen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten. Die Reisen erfolgen auf eigene Verantwortung der Geförderten. Der Reiseantritt kann ggf. situationsbedingt verschoben werden.

Ausgeschlossen von der Antragstellung ist das Land des aktuellen Lebensmittelpunktes der Bewerberin/des Bewerbers. Forschungsaufenthalte in Deutschland können nur gefördert werden,
wenn darüber hinaus mindestens zwei Aufenthalte an den Auslandsinstituten bzw. dem Richard Koebner Minerva Center for German History vorgesehen sind. 

Aktueller Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation können derzeit keine Reisebeihilfen für Russland und China beantragt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Dokument.

 

Kontakt:
feldman@maxweberstiftung.de

Webseite der Max Weber Stiftung

 

Stipendienordnung

Die Stipendienordnung des DFK Paris legt die Rahmenbedingungen für eine Bewerbung um eine Förderung fest. Dazu gehören unter anderem die allgemeine Zielsetzung, Bewerbungsvoraussetzungen, Auswahl der Stipendiat/-innen, Stipendienhöhe und Auszahlung, aber auch Verpflichtungen, Widerruf und Erstattung.

Für weitere Informationen öffnen Sie bitte nebenstehendes Dokument.

Kontakt
Dr. Julia Drost

Dr. Julia Drost

Forschungsleiterin / Verantwortlich für Förderprogramme
Telefon +33 (0)1 42 60 67 97

Dokumente und Ausschreibungen