Einführung in die Kunstgeschichte und Forschungspraxis in Süddeutschland

Einführung in die Kunstgeschichte und Forschungspraxis in Süddeutschland

»Einführung in die Kunstgeschichte und Forschungspraxis in Süddeutschland (München, Nürnberg, Marbach)«

30. – 4. Juli 2014

Deutsch-französischer Studienkurs des Deutschen Forums für Kunstgeschichte (DFK Paris) und der Ludwig-Maximilians-Universität München, zertifiziert und gefördert durch die Deutsch-Französische Hochschule Saarbrücken im Rahmen der Atelierförderung.

 

Im Unterschied zu Frankreich, wo sich die bedeutendsten Bibliotheken und Archive auf den Großraum Paris konzentrieren, bietet Deutschland ein breites Spektrum an historisch gewachsenen Forschungseinrichtungen, Archiven und Bibliotheken. Im Rahmen einer fünftägigen Archivreise konnten französische Wissenschaftler/-innen an diesen Reichtum herangeführt und mit den wichtigsten Archiven und Forschungsmöglichkeiten in München, Nürnberg und Marbach vertraut gemacht werden.

Erste und umfassendste Station war München und bat einen ersten Einblick mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte, einer der größten kunsthistorischen Fakultäten und den bedeutendsten Kunstsammlungen der Bundesrepublik in die Forschungsmöglichkeiten Deutschlands: Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München ist das einzige außeruniversitäre kunsthistorische Forschungsinstitut in Deutschland, das mit einer der weltweit bedeutendsten und größten kunsthistorischen Fachbibliotheken (über 530.000 Bände, ca. 1.300 laufend gehaltene Zeitschriften), den Bildbeständen seiner Fotothek (ca. 900.000 Medieneinheiten) sowie mit zahlreichen international genutzten Online-Angeboten und Datenbanken herausragende Arbeitsmöglichkeiten für die kunsthistorische Recherche bietet. An der Ludwig Maximilians Universität wurden die Teilnehmer/-innen nach einer Führung durch das Hauptgebäude der Hochschule in Kurzvorträgen in die Exzellenzinitative des Bundes und der Länder sowie in die deutsche Forschungsförderung eingeführt. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Abendvortrages erhielten die französischen Wissenschaftler/-innen Gelegenheit zur Diskussion mit den Mitarbeiter/-innen und Stipendiat/-innen der LMU und des ZI.

Zudem wurden in München das Haus der Kunst sowie die Sammlungen der Alten  Pinakothek, das frisch renoviert und unlängst wiedereröffnete Lenbachhaus sowie das Fotoarchiv im Münchener Stadtmuseum besichtigt. In Nürnberg wurden Bestände des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum vorgestellt, das größte Archiv für schriftliche Vor- und Nachlässe im Bereich der bildenden Kunst im deutschsprachigen Raum. Zum Abschluss stand in Marbach das Deutsche Literaturarchiv auf dem Programm. Als eine der bedeutendsten Literaturinstitutionen weltweit vereinigt es in seinen Sammlungen eine Fülle kostbarster Quellen der Literatur- und Geistesgeschichte.

 

 

Leitung:

Dr. Julia Drost (DFK Paris)

Assistenz:

Nele Putz (DFK Paris)

 

Teilnehmer/-innen :

Participants :

David Bares, Doctorand, Université Paris-Sorbonne; Odile Boubakeur, Masterstudentin, Université de Versailles ; Vincent Dupanier, Doctorand, Université Paris-Ouest Nanterre ; Violaine Gourbet, Masterstudentin, Ecole Normale Supérieure/ Université Paris IV Sorbonne; Hélène Grollemund, conservatrice, Musée du Louvre, département des arts graphiques; Matthieu Lett, Doctorand, École du Louvre; Sira Luthardt, Masterstudentin, Université Pierres Mendès – France Grenoble 2; Marie Merio, M.A, Chargée de recherches au département des Collections Modernes du Centre Pompidou ; Maddalena Napolitani, Masterstudentin, Université Paris I – Panthéon Sorbonne ; Margot Renard, Doctorandin, Université Pierres Mendès – France Grenoble 2; Vanessa Rose, Doctorandin, Université Paris I – Panthéon Sorbonne ; Jean-Rémi Touzet, Doctorandin, Université Paris-Ouest Nanterre ; Elisabeth Vroemen, Doctorandin, Université Paris-Ouest Nanterre.

 

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Dr. Julia Drost

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