Passagen Band 29

L’ascension de Charles Le Brun

Liens sociaux et production artistique

Bénédicte Gady

Sprache der Publikation : Französisch

Wie konnte Charles Le Brun zum wichtigsten Maler unter Ludwig IV. aufsteigen? Bénédicte Gady widmet sich in diesem Werk dem Aufstieg des Malers unter Berücksichtigung seiner sozialen Beziehungen und der künstlerischen Produktion. Gady stützt sich hierbei auf die Entdeckung neuer Gemälde, Zeichnungen, Gravuren und auf zahlreiche unveröffentlichte Archivdokumente sowie eine kritische Analyse der Quellen. Le Brun stammte aus einer bescheidenen Familie, die jedoch dem Universum des Schreibens und der Gravur nahe stand. In diesem Rahmen produzierte er seine ersten Werke. Le Brun war kein Erbe, doch er war unbestritten eine »Kreatur« im Sinne des 17. Jh: Unter dem Schutz des Kanzlers Séguier erhielt er Zugang zu hochkarätigen Bestellungen – von Kardinal Richelieu bis hin zum König. Le Brun fand Eingang in den Kreis der Literaten, reiste mit Nicolas Poussin nach Rom und festigte die Grundpfeiler der Académie royale de peinture et de sculpture. Er führte Dekorationsprojekte in Paris und in Vaux-le-Vicomte aus und arbeitete mit zahlreichen Personen zusammen, mit denen er rechtliche, künstlerische und soziale Beziehungen knüpfte. Die genauere Beleuchtung dieser Beziehungen gibt Aufschluss über die Produktionsweisen im 17. Jh. und Anlass, die aktuelle Konzeption des »Atelier«-Begriffs zu hinterfragen.

 

Compte-rendus :

Paris
2010
ISBN 978-2-7351-1169-5
48,00 €
Couverture "L’ascension de Charles Le Brun"

Teilen