Kooperationen

De l’Allemagne

De Friedrich à Beckmann

Sébastien Allard und Danièle Cohn (Hg.)

Sprache der Publikation : Französisch

»Über Deutschland«, nach dem berühmten Werk der Madame de Staël, bietet eine Überlegung zu den drei zentralen Fragen, durch die die treibenden Kräfte der deutschen Kunst vom Ende des 18. Jh. bis zum Zweiten Weltkrieg in ihrer ganzen Vielfalt ersichtlich sind: Die Beziehung zur Geschichte, zur Natur und zum Menschen.
Gegenstand dieses Werks ist die Überschneidung der Ansätze aus Kunst, Literatur, Philosophie, Musik und Fotografie, die Frage, was Nietzsche, Wagner und Böcklin gemeinsam hatten, die Befassung mit dem Nachbarn, der uns so nahe steht und doch so fremd ist und das Bestreben, die kulturelle Dimension im weitesten Sinne greifbar zu machen. Es handelt sich um die erste Studie, die sich eineinhalb Jahrhunderte deutschen Kunstschaffens annimmt. Sie bietet einen tiefen Einblick in die Kunst und die Kultur Deutschlands zu jenem historischen Zeitpunkt, in dem sich das Land zwischen der napoleonischen Besetzung, den Revolutionen von 1848 und 1919 und der Ausrufung des Deutschen Reichs sowie dem Aufkommen des Nationalsozialismus als moderne Nation etabliert.

Die großen deutschen Künstler werden erwähnt: Friedrich, Runge, Overbeck, Marées, Stuck, Menzel, Kollwitz, Dix, Beckmann usw. Sie stehen im Dialog mit Schriftstellern, Denkern, Philosophen und Musikern von Goethe bis Wagner, von Nietzsche bis Thomas Mann, von Schiller bis Heinrich Heine. Deutschland entpuppt sich für diese Künstler als besonders fruchtbarer Boden und es entstehen mächtige Werke, die in den Köpfen der Künstler, Denker und Schriftsteller auf beiden Seiten der Grenze noch lange nachwirken und nachwirken werden.

Rezension:

Paris
2013
ISBN 978-2-75410-690-0
25,00 €
Couverture "De l'Allemagne"

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