Geschichte des Forums

Die Geschichte des DFK Paris

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte in Paris wurde 1997 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zunächst als Projekt gegründet. Es erfüllte damit einen langjährigen Wunsch der kunsthistorischen Forschung, der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der französischen Kunst sowie ihrer weltweiten Rezeption einen institutionellen Rahmen zu geben.

Wichtiges Ziel war dabei, die deutschsprachige Frankreichforschung auf dem Gebiet der Kunstgeschichte zu konzentrieren und zugleich das Interesse der französischen Geisteswissenschaften an der Kunst in Deutschland und der deutschsprachigen Kunstgeschichte zu fördern. In diesem Sinne hat sich das DFK Paris im Laufe der Jahre als außeruniversitäres, akademisch unabhängiges Forschungsinstitut zu einem Ort des lebendigen Austauschs internationaler Kunsttheorie entwickelt.

Für eine stärkere internationale Vernetzung wurde es 2003 in die International Association of Research Institutes in the History of Art (RIHA) aufgenommen. Nach einer Empfehlung des Wissenschaftsrates ist es außerdem seit 2006 in die bundesunmittelbare Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland integriert, seit 2012 Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland.

Als Gründungsdirektor leitete Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas W. Gaehtgens das Institut bis Oktober 2007. In den Jahren von 2009 bis 2014 hatte Prof. Dr. Andreas Beyer das Amt des Direktors inne. Seit Februar 2014 leitet Prof. Dr. Thomas Kirchner das Institut.

Während der ersten Jahre seiner Tätigkeit an der Place des Victoires beheimatet, ist das Institut seit Oktober 2011 im Hôtel Lully, dem ehemaligen Wohnsitz des französischen Komponisten Jean-Baptiste Lully in Paris, untergebracht. Es liegt damit in unmittelbarer Nähe zum Institut national d’histoire de l’art (INHA).