Deutsch-Französische Kunstvermittlung 1871–1940 und 1945-1960

Deutsch-Französische Kunstvermittlung 1871–1940 und 1945-1960

Die französische Kunst in deutschen Zeitschriften - Die deutsche Kunst in französischen Zeitschriften (1871-1940) Die vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte erstellten Datenbanken „Deutsch-französische Kunstvermittlung 1871-1940 (Paris)“ und „Deutsch-französische Kunstvermittlung 1871-1940 (Berlin)“ präsentieren Texte, die zwischen 1870 und 1940 in deutschen und französischen Zeitschriften veröffentlicht wurden und zum großen Teil nur wenig bekannt sind. Die untersuchten Ausstellungsbesprechungen, Bücher, Reiseberichte und monographischen Artikel beschäftigen sich mit der Kunst des Nachbarlandes und behandeln vor allem die Malerei, gelegentlich auch Skulptur, Architektur, Kunsthandwerk und Graphik.

  • Deutsch-französische Kunstvermittlung 1871-1940 (Paris)
  • Deutsch-französische Kunstvermittlung 1871-1940 (Berlin)
  • Deutsch-französische Kunstvermittlung 1945-1960 (Paris)

Die Datenbanken erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Neben einigen systematisch ausgewerteten Revuen, wie l’Amour de l’art, Cahiers d’art, Formes, la Gazette des Beaux-Arts, Le Mercure de France, La Revue blanche auf französischer Seite, sowie Das Atelier, Das Kunstblatt, Der Cicerone, Der Kunstwart, Der Querschnitt, Der Sturm, Deutsche Kunst und Dekoration, Deutsch-französische Rundschau, Die Aktion, Die Christliche Kunst, Die Kunst für alle, Die Kunst im Dritten Reich, Die Kunst-Halle, Die Weltkunst, Feuer, Jahrbuch der jungen Kunst, Genius, Kunst und Künstler, Pan, Pantheon, Pariser Tageszeitung, Zeitschrift für bildende Kunst, Zeitschrift für Kunstgeschichte auf deutscher Seite, wurden andere nur punktuell bearbeitet und dies im Rahmen von Forschungsprojekten des Deutschen Forums für Kunstgeschichte (siehe die unten genannten Publikationen).

Die angebotenen Recherchemöglichkeiten ermöglichen einen neuen Blick auf die Geschichte der künstlerischen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland und zeigt die Notwendigkeit auf, den allzu oft eingefahrenen und stereotypen Diskurs zu nuancieren. Die Datenbanken richten sich an Forscher, Amateure und Interessierte, die sich für Kunst und die deutsch-französischen Beziehungen interessieren.

Das Projekt wurde 1999 auf Initiative von Thomas W. Gaehtgens, Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte (bis 2007), Uwe Fleckner und Martin Schieder in die Wege geleitet und durch die großzügige Unterstützung der Volkswagenstiftung und des Getty Grant Programms ermöglicht, denen wir an dieser Stelle sehr herzlich danken.

Mitarbeiter:

Folgende Mitarbeiter waren an diesem Forschungsprojekt beteiligt: in Berlin Sabine Beneke, Knut Helms, Gitta Ho, Andreas Holleczek, Godehard Janzing, Friederike Kitschen, Andrea Meyer und Julia Schnitker; in Paris Mathilde Arnoux, Markus Castor, Isabelle Dubois, Rachel Esner, Marie Gispert, Béatrice Joyeux, Alexandre Kostka, Peter Kropmanns und Olivia Tolède.

Publikationen:

Die Auswertung der Datenbanken hat bereits zu folgenden Publikationen geführt: